Spannende Sonntagschulaufführung

22 Kinder spielen die Geschichte einer Stadt, die Weihnachten vergessen hat. Was für die Schauspieler und Schauspielerinnen unmöglich scheint, ist in der Geschichte passiert.

Über mehrere Wochen üben die Kinder fleissig für das Musical. In den Sonntagschulen werden die Lieder gesungen, Theater gespielt und zu Hause die Übungs-CD gehört. Wahrscheinlich können einige Eltern das ganze Stück auch schon auswendig. Am Sonntag 16. Dezember 2012 ist es soweit, die Probemikrofone (z.B. ein Filzstift) werden durch die richtigen Mikrofone ersetzt, die Kirchenbänke der reformierten Kirche Weiningen füllen sich und die Kinder warten gespannt auf ihren grossen Auftritt.


Die Aufführung beginnt damit, dass die Grosseltern den ungeduldigen Enkeln und Enkelinnen eine Geschichte erzählen, damit die Zeit bis zum grossen Fest schneller vergeht. Die Geschichte handelt von einer Stadt, die keine Ahnung von Weihnachten hat. Streit und Gemeinheiten prägen den Alltag. So spielen die Kinder verschiedene Szenen, wie den Bettlern das Geld geraubt wird und der alten Frau die Tasche gestohlen wird. Trauer ist auf der Bühne zu erkennen.

Als zwei Holzschnitzer freiwillig in der Stadt mitleben, wird alles anders. Sie schlichten Streitigkeiten, geben den Bettlern das Geld zurück und schnitzen Holzfiguren. Alle Stadtkinder helfen mit und sie beschliessen, ein öffentliches Fest zu feiern. Das geht dem Bürgermeister zu weit, und gemeinsam mit seinem Gefolge stiehlt er das geschnitzte Jesuskind.

Aber auch dadurch wird das Weihnachtsfest nicht aufgehalten. Eine Frau die Idee hat, ihr Neugeborenes ins Krippli zu legen. Und plötzlich entdecken alle, um was es an Weihnachten geht. Nicht um die geschnitzten Figuren, sondern um ein echtes Kind, das auf die Welt gekommen ist, um Gottes Liebe zu zeigen. Und jetzt tönt es laut aus allen Mündern „Es Freudefescht, jetzt wird doch alles guet“. Mit diesem Lied endet die Aufführung und grosser Applaus setzt ein.

Endlich kann sich die Aufregung legen, die Kinder haben es super gemacht, das wochenlange Üben hat sich gelohnt und jedes Kind erhält noch ein Weihnachtsgeschenk. Voller Freude geht es nun weiter zum Imbiss und der Eröffnung des Adventsfensters. Und es bleibt, auch allen Sonntagschulleiterinnen ganz herzlich für ihren grossen Einsatz zu danken!

Am Singen

Am Figuren Schnitzen

Das Jesuskind wird gestohlen

Eine Mutter bringt ihr Kind.

Nochmals ein Lied

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