Die «Zwingli Roadshow» schaut auf die Reformation in Zürich

Es ist das Jahr 1532, Huldrych Zwingli ist gerade in der Schlacht zu Kappel gefallen, und die Näherin Dorette aus Zürich beschliesst, dem Reformator ein Denkmal zu setzen.

Mit einem kleinen Spieltrupp – ein ehemaliger Söldner und seine Braut, eine Ex-Nonne und ein verstossener Pfaffe, ein Schildermaler – gründet sie ein «Fahrtheater» und zieht damit durch die Zürcher Landschaft. Es gilt, Meister Zwinglis angeschlagenen Ruf zu retten!

Dabei mischen sich skurrile Geschichten von dörflichem Aufruhr mit leidenschaftlichen Debatten darüber, was der neue Glaube den Menschen bringt. Musik mag aus den Kirchen verschwunden sein: In Dorettes Fahrtheater ist sie umso präsenter. Und die Kostüme sind prächtig, weil aus alten Klostergewändern geschneidert…

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